Tai Chi- Schwert/ Jian

Theorie:
Meditative Leiberfahrung: Erde-Himmel-Mensch
Phönix und schwimmender Drache
Das Schwert auch Langschwert oder schmales Schwert genannt, ist die berühmteste Übungswaffe im Taichichuan. Um das Schwert kreisen viele magische Geschichten und Mythen. Die mythischen Tiersymbole des Schwertes sind der Phönix und der Drache. so wie der Phönix der König aller Vögel ist, so gilt das Schwert als König der Waffen.
Aus der Übungskunst mit dem Schwert sind verschiedene Formen und auch andere Waffen hervorgegangen, wie der Dolch, der Griffel, die Kunst des Fechtens mit dem Fächer, und auch der Handstock. Hier sind Elemente aus der Schwertkunst zu finden.
Neben dem Phönix ist auch die Symbolik des Drachen dem Schwert zugeordnet, der Drache ist ein kraftvolles, mächtiges Wesen, in den alten Schriften der Schwertkunst des Tai Chi Chuans heißt es, dass wenn man die Schwertform 10.000 mal gelaufen ist, das sich das Schwert bewegen würde wie ein Drache der in den Wolken schwimmt. Nach der alten Kosmologie, den 5 Wandlungsphasen ( wu Hising )
Entspricht das Schwert der Wandlungsphase Wasser. Wasser ist weich und fließend und kann gleichzeitig durchdringend und hart sein. Ebenso soll die Schwertführung sein. In den klassischen Schriften heißt es, aus größter Weichheit wird größte Härte. 
Das Langschwert:
auch zweischneidiges Schwert genannt, hat zwei Schneiden, eine Spitze, einen Griffschutz und einen Knauf. Die Schneiden sind so gearbeitet, das sie zu den Spitzen Messerscharf sind, so dass man anders wie beim Säbel, sehr viel Schneidekraft entwickeln kann. Zur Mitte hin wird die Schärfe weniger, und zum Griffschutz hin, ist es mehr oder weniger stumpf, so dass man damit auch blocken kann, ohne die Schneide zu beschädigen. Der wichtigste Teil des Schwertes ist der Knauf, weil über die Knaufkontrolle, die Beherrschung über die vordere Klinge ( fliegende Klinge genannt) gewonnen wird und so in Bewegung gebracht werden kann. 
Unterrichtet wird die 54er Form im Yang Stil